Kunsthaus Göttingen

Projektinfo

Kunsthaus Göttingen

Als geschlossen-geschichtetes Gebäude erinnert der klar gegliederte Baukörper an einen Stapel Bücher, bzw. an geschichtete Papiere. Seine äußere Erscheinung transformiert dabei regionaltypische Details und Geometrien aus dem Kontext der Göttinger Altstadtbebauung in eine eigenständige Museumsarchitektur. Das Ausstellungsgebäude ist somit deutlich als ein Museum für Grafik und Buchkunst im Stadtbild von Göttingen erkennbar. Der flexibel nutzbare Foyerbereich im Erdgeschoss ist als Bindeglied zwischen öffentlichem Straßenraum, Museum und dem späteren Kunsthof des neuen Kunstquartiers konzipiert. 
Eine stützenfreie Massivstruktur erlaubt über alle Geschosse ein Höchstmaß an Flexibilität im Arrangement verschiedener Ausstellungskonzeptionen. 
Die Außenhülle des Museumsneubaus besteht aus Mauersteinen, in unregelmäßigem Verband. Ein Material das bereits in der Geschichte Göttingens für unterschiedliche öffentliche Gebäude seinen Einsatz fand und Erinnerungen an ehemals vorhandene Lagerhäuser weckt.

Auslober

Stadt Göttingen

Wettbewerb

2016 | 2. Preis, Zuschlag

Leistungsphasen

1-9, in Planung

geplante Fertigstellung

Ende 2018

Veröffentlicht in

2017 | Reformationsland-eine Reise zu 28 Reformationsstätten, Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit

2017 weiterbauen, weiterdenken. Neue Häuser für Martin Luther, Herausgeber: M. Noell, ISBN 978-3-7774-2788-1

Preise

2017 best architects award 

2017 short list DAM Preis für Architektur

2016 engere Wahl Hannes Meyer Preis

2016 Wettbewerb | 2. Preis

 

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