Kunsthaus Göttingen

Projektinfo

Lutherarchiv Eisleben

Als geschlossen-geschichtetes Gebäude erinnert der klar gegliederte Baukörper an einen Stapel Bücher, bzw. an geschichtete Papiere. Seine äußere Erscheinung transformiert dabei regionaltypische Details und Geometrien aus dem Kontext der Göttinger Altstadtbebauung in eine eigenständige Museumsarchitektur. Das Ausstellungsgebäude ist somit deutlich als ein Museum für Grafik und Buchkunst im Stadtbild von Göttingen erkennbar. Der flexibel nutzbare Foyerbereich im Erdgeschoss ist als Bindeglied zwischen öffentlichem Straßenraum, Museum und dem späteren Kunsthof des neuen Kunstquartiers konzipiert. 
Eine stützenfreie Massivstruktur erlaubt über alle Geschosse ein Höchstmaß an Flexibilität im Arrangement verschiedener Ausstellungskonzeptionen. 
Die Außenhülle des Museumsneubaus besteht aus Mauersteinen, in unregelmäßigem Verband. Ein Material das bereits in der Geschichte Göttingens für unterschiedliche öffentliche Gebäude seinen Einsatz fand und Erinnerungen an ehemals vorhandene Lagerhäuser weckt.

Auslober

Stadt Göttingen

Wettbewerb

2016 | 2. Preis, Zuschlag

Leistungsphasen

1-9

geplante Fertigstellung

Ende 2018

Preise

Wettbewerb 2016 | 1. Preis

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